Pastinake, der kulinarische Trend

Wissenswertes über Pastinake

HERKUNFT UND MERKMALE:

Mit der Entdeckung der Kartoffel wurde die Pastinake ein wenig verdrängt und rückte in den Hintergrund. Jedoch hat die Pastinake sehr viel moderne Züge und ist vielseitig und gesund.

In der USA, England und Frankreich ist die Wurzel weiter verbreitet als bei uns in Deutschland.

 

Bereits im 18. Jahrhundert war die Pastinake sehr bekannt, sie hat sich als Wildform in ganz Europa und teilweise Asien verbreitet.

Heutzutage wird die Pastinake nur noch selten in Deutschland angebaut.



Anbau:

Die Pastinake wird in der Zeit von März bis Mai ausgesät. Der Boden sollte möglichst gelockert werden, da die Wurzeln sehr tief wachsen. Moorböden oder sandig-lehmige Böden sind sehr gut geeignet. Gesät werden die Pastinaken wie Möhren, mit einem Abstand von 40 cm bis 50 cm. Nach ca. drei Wochen kommt es zur Keimung. Wichtig ist, das man bei der Aussaat frische Saat verwendet, da sonst die Keimkraft nach lässt. Ab Juli beginnt dann die Beregnung, der Boden muss feucht gehalten werden.



Geschmack und Zubereitung:

Aus Pastinake kann man sich einen deftigen Eintopf aber auchfeine Süppchen zaubern. Die Wurzel schmeckt leicht würzig, süßlich und hateinen nussigen Beigeschmack.

 

Das Wurzelgemüse ist sehr vielseitig und lässt sich in vielen verschiedenen Variationen verarbeiten. Mit der Pastinake kann man alles anstellen, was man auch mit Kartoffeln und Möhren auch kochen kann - Püree, Suppe, Eintopf, Auflauf oder als Ofengemüse. Pastinake lässt sich herzhaft aber auch in ein feines Süppchen verzaubern.

Ernte und Lagerung:

 

 

Der Anbau erfolgt im März und im Oktober wird die Pastinake mit dem Roder geerntet. Pastinake ist frosthart und kann daher den Winter über auf dem Feld gelagert werden.

 

Zu Hause werden Pastinaken im Kühlschrank (Gemüsefach) gelagert, am Besten mit einem feuchten Tuch abdecken, damit das Wurzelgemüse frisch und knackig bleibt.




Ernährungsphysiologische Bedeutung:

Das Wurzelgemüse enthält recht viele Kohlenhydrate und macht dafür jedoch lange satt. Die würzige und wohltuende Pastinake enthält Vitamin C und E und hat mehr Nährstoffe als die Möhre. Zudem enthält das Gemüse auch mehr Kalium, Phosphor und Calcium.

Hinweis: Die Nährwertangaben unterliegen Schwankungen,

da es sich um Naturprodukte handelt.



Pastinake auch für Babynahrung geeignet?

Pastinake lässt sich perfekt für die Babynahrung verwenden. Man sollte dann beim Einkauf darauf achten, dass man zarte Wurzeln kauft. Besonders ab dem 5. Monat ist Pastinake ein perfektes Gemüse für Babybrei, da Pastinaken wenig Nitratgehalt haben. Ebenso mögen die Kleinen den Geschmack, da Pastinake sehr mild und leicht süßlich schmeckt. Ebenso ist die Wurzel sehr bekömmlich.

Kombinationen:

Pastinake lässt sich super mit Kartoffeln und Karotten kombinieren, ob in rohe Gerichte wie z.B. einen frischen Gartensalat oder in herzhafte Gerichte wie Eintopf oder Auflauf.