Spargel des Winters, die Schwarzwurzel

Informationen zu den Schwarzwurzeln:

Schwarzwurzeln: Qualitätskontrolle
Es werden stehts Qualitätskontrollen bei den Schwarzwurzeln durchgeführt.

HERKUNFT UND MERKMALE:

Die Schwarzwurzel, in der Botanik wird sie Scorzonera hispanica L. genannt, gehört wie der Topinambur zu den Korbblütlern.

Die Wurzel entwickelt eine etwa 30 cm lange und 2 cm dicke walzen förmige Wurzel.

In der Rinde befinden sich Milchröhrchen, die bei einer Verletzung einen gelb-weißen Milchsaft absondern, die dann die Haut stark bräunt.

Die Schwarzwurzelpflanze ist winterhart und eine ausdauernde Pflanze, daher kann sie bis zu 125 cm hoch wachsen.

 

Die Schwarzwurzel kommt ursprünglich aus Spanien und war lange Zeit als Heilpflanze bekannt.

Etwa 1700 wurde die Schwarzwurzel dann als Gemüse angebaut und verbreitet sich in ganz Europa. Häufig wird das Wintergemüse in Belgien, Niederlande und in Frankreich angebaut aber auch in Deutschland z. B. Bayern und Niedersachsen ist das Gemüse zu finden.

 



Anbau Der Schwarzwurzel:

Noch im 19. Jahrhundert gab es rund 30 verschiedene Schwarzwurzelsorten, das hat jedoch stark abgenommen. Heutzutage gibt es nur noch wenige Sorten, da der Anbau sehr aufwendig ist und sich kaum noch lohnt. Das Saatgut ist sehr groß und lässt sich daher schwer maschinell ausbringen, der Boden muss tiefgründig und gut gelockert sein und das Unkraut muss mit der Hacke entfernt werden. Zudem muss der Boden eine ausreichende Bodenfeuchte mit sich bringen, eine regelmäßige Bewässerung ist daher von hoher Bedeutung.

Eins unserer Schwarzwurzelfelder
Eins unserer Schwarzwurzelfelder

Ein Schwarzwurzelfeld Anfang Juni, im September sind sie dann reif zum Ernten.
Ein Schwarzwurzelfeld Anfang Juni, im September sind sie dann reif zum Ernten.

Im März wird die Schwarzwurzelsaat auf dem Feld mit der Drillmaschine ausgesät. Die Samen kommen dabei ca. 2-3 cm unter die Erde. Hierbei ist es wichtig, dass der Boden vorher gut gelockert wurde, damit die Schwarzwurzeln, die später bis zu 35 cm lang werden können, genug Platz zum Wachsen haben.

 

Jedes Jahr muss das Schwarzwurzelfeld gewechselt werden, damit die Nährstoffe im Boden erhalten bleiben. Ansonsten kann folgendes passieren:

 

- hoher Schädlingsbefall  

- Bodenverdichtung (der Boden ist nicht mehr locker genug und das Wurzelwachstum wäre eingeschränkt)



Schwarzwurzeln - vom Anbau, über die Ernte bis auf den Teller


Ernährungsphysiologische Bedeutung:

Die Schwarzwurzel enthält z.B. das Kohlenhydrat Inulin, das für Diabetiker gut geeignet ist. Sowie verschiedene Vitamine (z.B. Vitamin E) und viele Mineralstoffe, dazu gehören besonders Kalium, Phosphor und Eisen.

Die Schwarzwurzel gehört mit zu den ballaststoffreichen Gemüsesorten, hat einen sehr angenehmen Geschmack und wegen des Schleimgehaltes als Magen- und Darmdiät geeignet.

Man nennt die Schwarzwurzeln auch gerne den Spargel des Winters. Durch die lange Vegetationszeit, arbeitsaufwendige Ernte und besonders die aufwendige Zubereitung in der Küche haben die Schwarzwurzeln fast keine Chance mehr auf dem Frischemarkt.

Doch das soll sich jetzt ändern, denn wir bringen die Schwarzwurzeln schon geschält auf den Markt, damit das leckere Gemüse ohne viel Aufwand wieder verzehrt werden kann.

Die Schwarzwurzeln können im Herbst geerntet werden, die Ernte streckt sich dann bis in den Winter hinein.

Eine aufwendige Arbeit - Schwarzwurzeln gibt es nun von Uhrbach Gemüsinis frisch und küchenfertig geschält!
Eine aufwendige Arbeit - Schwarzwurzeln gibt es nun von Uhrbach Gemüsinis frisch und küchenfertig geschält!



Geschmack und Zubereitung:

Im Winter auf Spargel verzichten? Mit den Schwarzwurzeln von Gemüsinis erhaltet ihr eine küchenfertige Delikatesse, die mit ihrem zarten, süßlichen Geschmack an Spargel und Artischocken erinnert.

Die Gemüsinis Schwarzwurzeln (schon geschält!) müssen vor der Zubereitung nur kurz mit Wasser abgespült werden und können dann als Gemüsebeilage, Salat und Auflauf dienen, sowie zu leckeren Suppen und Eintöpfen verwandelt werden.

Ungeschälte Schwarzwurzeln werden am Besten unter fließendem Wasser geschält! Zieht euch dabei lieber Handschuhe an, denn der Milchsaft verfärbt eure Haut (ähnlich wie bei dem Löwenzahnsaft).

Hier erfahrt ihr mehr zum Thema - Schwarzwurzeln schälen -.

Ernte und Lagerung:

Schwarzwurzeln werden ab ca. September bis zum ersten Frost geerntet. Sie werden mit einem Roder aus der Erde geholt. Dabei ist es wichtig, dass die Wurzeln nicht verletzt werden.

 

Folgen wären ansonsten: 

 

- sie würden austrocknen

- sie verlieren an Geschmack

- die Haltbarkeit wäre beeinträchtigt

 

Nach der Ernte werden unsere Schwarzwurzeln in Holzkisten im Kühlraum gelagert.

 

Ungeschälte Schwarzwurzeln lassen sich am besten im Gemüsefach des Kühlschranks aufbewahren. Sie können dann einige Tage gelagert werden.

Die geschälten Gemüsinis Schwarzwurzeln könnt ihr zu Hause ca. 5-7 Tage im Kühlschrank lagern oder auch problemlos einfrieren. 

Kleiner Tipp: Ihr spart euch die mühselige Schälerei!




Hinweis: Die Nährwertangaben unterliegen Schwankungen,

da es sich um Naturprodukte handelt.



VERWENDUNG UND VERMARKTUNG:

Lange Zeit vorher, bevor die Schwarzwurzel als Gemüse entdeckt wurde, war sie als Heilmittel bekannt. Sie wurde damals für heilende Kräfte z.B. gegen die Pest und bei Schlangenbisse genutzt.

Ebenso gilt die Schwarzwurzel auch als Diätspeise, da sie das Kohlenhydrat ähnliche Inulin (aus Fruchtzuckermoleküle) besitzt und gut verdaut werden kann.

Zudem hat die Schwarzwurzel viel pflanzliches Eiweiß, das für Magenkranke von Vorteil ist und auch den Darm und die Niere beruhigen kann.