ROte Bete, die mit der kräftig-roten Farbe

Informationen zu der Roten Bete:

Erntereife Rote Bete
Erntereife Rote Bete im September

HERKUNFT UND MERKMALE:

Die Rote Bete (Botanik: Beta vulgaris) gehört zu der Familie des Gänsefußgewächses. Das Gemüse wird häufig auch als Rote Rübe oder gelegentlich auch als Salatrübe bezeichnet. Die Rote Bete wurzelt tief und ist dadurch trockenheitsresistent.

Der rötliche Farbstoff besteht überwiegend aus Betanin, einem Glykosid.

Der Anbau erfolgt überwiegend in Bayern und in Niedersachsen.

 

                  Die Hauptsaison ist von September bis März.

 




Bilder von der Aktuellen Rote Bete Ernte (juni 2017)

Auf den folgenden Bildern (fotografiert am 12. Juni 2017) seht ihr ein Rote Bete Feld in Winsen/Luhe (südlich von Hamburg).

 

Die Knollen sind nun reif und groß genug für die Ernte. 


Diese Rübe kommt aus den Küstengebieten des Mittelmeeres. Die Römer und Griechen brachten sie nach Europa. Bereits im 13. Jahrhundert wurden die Roten Rüben in Kräuterbüchern wegen der gesundheitsfördernden Wirkung beschrieben.

 

Unter der dünnen Schale ist das knackige und saftige Fruchtfleisch mit einem aromatischen Geschmack. Neben der Roten Bete gibt es auch noch Weiße und Gelbe Bete. Auch eine französische Sorte gibt es, diese ist rot-weiß geringelt und hat eine eher längliche Form, die nach dem Kochen eine angenehme süße Note mit sich bringt.  

 

Rote Bete Feld
Rote Bete Feld


Anbau der Roten Rüben:

Die Rote Bete wird mit Direktsaat*) von Anfang April bis Ende Mai mit einer Drillmaschine in den Boden gebracht. Es muss darauf geachtet werden, dass kein Unkraut im Bestand steht, da es sonst den Wachstum der Roten Bete beeinträchtigt. Das Laub der Pflanzen muss gesund gehalten werden, damit die Pflanze uneingeschränkt Photosynthese betreiben kann. Die Felder müssen feucht gehalten werden, um die Qualität der Rübe nicht zu schaden.

 

*) Direktsaat bedeutet, dass die Aussaat mit speziellen Direktsämaschinen erfolgt. Die Säschlitze öffnen sich und das Saatgut wird auf den Boden abgelegt.



Ernährungsphysiologische Bedeutung:

Die Rote Bete hat einen hohen Gehalt an Mineralstoffen, insbesondere Kalium, Calcium und Phosphor, sowie einige Vitamine.

Sie zeichnet sich durch ihre kräftig rote Farbe und den angenehmen Geschmack aus. Diese Gemüsesorte regt die Darm- und Leberfunktion an und gilt als blutreinigend und blutbildend. Zudem kann sie auch gut in einer Diät verwendet werden.

Zu den Sorten gehören plattrunde, runde und zylindrische Formen. Das Fleisch sollte gleichmäßig rot gefärbt sein.

Knallrote Rote Rübe
Schön zu erkennen, die knallrote Farbe.


Geschmack und Zubereitung:

Sie bringt nicht nur Farbe auf den Teller, sondern ist auch richtig gesund: Denn die tiefrote Rübe mit ihrem kräftigen Aroma enthält eine Vielzahl wichtiger Inhaltsstoffe.

Der Geschmack reicht von erdig über leicht süßlich bis hin zu etwas bitter.

Rote Bete kann hervorragend für Suppen, Aufläufe und für Salate verwendet werden.

In den nächsten Wochen werden wir euch auch leckere Rote Bete Gerichte anbieten.

Habt noch ein wenig Geduld! Die Vorfreude ist ja schließlich auch die schönste Freude.

Ernte und Lagerung:

Die Ernte der Roten Bete erfolgt ab ca. September/ Oktober. Wichtig dabei ist, dass die Ernte vor dem ersten Frost eingefahren wird. Die Rote Rüben werden mit einem Roder aus der Erde geholt.

Sie können dann bis zu 8 Monaten bei ca. 3-4°C gelagert werden. Am besten lagert man die rote Knolle dunkel, trocken und kühl.

Die Gemüsinis Rote Bete (frisch und küchenfertig) kann im Kühlschrank ca. 5-7 Tage gelagert werden.

Die ungeschälte Ware hält sich ca. 10 Tage im Gemüsefach des Kühlschranks.


Frisch geerntet

Hinweis: Die Nährwertangaben unterliegen Schwankungen,

da es sich um ein Naturprodukt handelt.



VERWENDUNG UND VERMARKTUNG:

Die Rote Bete ist eine absolute Power-Knolle!

 

Sie hilft beim Abnehmen, wirkt leistungssteigernd bei Sportlern und lässt einen vitaler fühlen.

Die Rote Bete wird auch als Power-Rübe bezeichnet, da sie eine lange Liste an Krankheiten verbessern kann.

 

Dazu zählen z.B. Krankheiten wie:

 

* Diabetes

* Alzheimer

* Gelenkbeschwerden (Arthrose)

* Bluthochdruck

* Herzkrankheiten.

 

Tipp: Denkt dran, ein einmaliger Verzehr reicht nicht aus, um die aufgezählten Krankheiten "zu bekämpfen". Erst die Regelmäßigkeit machts!

 

Das Betanin, das die Farbe der Roten Bete bildet, ist die Grundlage für die Lebensmittelfarbe.

Die Rote Bete findet ihr im ganz normalen Lebensmitteleinzelhandel, entweder gekocht bzw. vorgegart oder roh.

Endlich gibt es die knallrote Rübe auch geschnitten und gewürfelt von Uhrbach Gemüsinis. Sie ist frisch vakuumiert und küchenfertig allerdings nicht gegart oder vorgekocht.