Der schmackhafte Hokkaido Kürbis

Informationen zu dem Hokkaido-Kürbis:

HERKUNFT UND MERKMALE:

Der Kürbis (lat. Cucurbita maxima) stammt ursprünglich aus Mittelamerika. Die Japaner züchteten den Kürbis dann zu dem heutigen geschmackvollen Hokkaido Kürbis. Heutzutage wird diese Kürbissorte auch in Europa angebaut und ist schon auf vielen Wochenmärken und im Lebensmitteleinzelhandel zu finden.

Er gehört zu den Kürbisgewächsen, zu denen auch Gurken, Zucker-und Wassermelonen gehören.

Es gibt viele verschiedene Kürbissorten, die als Zier-, Nahrung-, und Futterpflanzen angebaut werden.

 

Die Kürbisse haben viele Formen und Farben von weiß über gelb, orange und grün. Der Hokkaido Kürbis ist gut an den knalligen Farben gelb-orange zu erkennen. Zudem hat der Hokkaido eher eine runde Form und wiegt meist über einem Kilo.



BILDER VON einem aktuellen Kürbis-Feld

Auf den Fotos seht ihr die aktuelle Kürbispflanzen/Kürbisfeld in der Blüte (12. Juni 2017). Aus den Blüten entstehen dann die Kürbisse. Ernten kann man diese in ca. 6 Wochen (Ende Juli).



Anbau Vom Hokkaido Kürbis:

Anfang Mai werden die Kürbiskerne mit der Drillmaschine in die Erde gebracht. Etwas später können auch Jungpflanzen direkt auf die Felder gepflanzt werden. Somit hat man eine längere Erntedauer.

Am Anfang braucht der Kürbis noch viel Wärme um zu wachsen, man kann sie z.B. mit Vlies abdecken. Sobald die Pflanzen größer geworden sind, wird das Vlies wieder entfernt. Die Pflanzen breiten sich ziemlich weit aus und benötigen viel Wasser.

Er ist kältetolerant jedoch können die Kürbispflanzen nicht allzu viel Frost ab.

 

Im Garten sollte man sich einen sonnigen und nährstoffreichen Platz aussuchen und sie mit Mistdüngung versorgen. Die Voranzucht kann im April beginnen und im Mai können sie dann ausgepflanzt werden. Die regelmäßige Bewässerung ist dabei sehr wichtig.

Hokkaido Kürbisfeld Mitte/ Ende Juni
Hokkaido Kürbisfeld Mitte/ Ende Juni


Ernährungsphysiologische Bedeutung:

Der Hokkaido enthält durch sein festes Fleisch wenig Wasser und hat somit umso mehr wichtige Vitamine. Nicht nur Vitamine beinhaltet der leckere Kürbis, sondern auch wertvolle Inhaltsstoffe wie Magnesium und Kalium. Zudem ist das knall orange Gemüse kalorienarm und reich an Folsäure und Betakarotin.

 

Ein Hokkaido Kürbis erkennt man an dem runden Fruchtstiel und an den unbehaarten und weichen Blätter. Fast alle Speisekürbisse bilden eine feste und dicke Schale, mit Ausnahme der Hokkaido Kürbis. Dieser hat eine eher dünne und auch essbare Schale.



Geschmack und Zubereitung:

Besonders zu der Halloween Zeit passt der Hokkaido Kürbis einfach perfekt. Er eignet sich besonders gut für eine deftige Suppe, die auch Kindern gut schmeckt. Zudem schmeckt er auch lecker in Salaten oder zu Nudelgerichten. Der Geschmack geht ins leicht nussige.

 

Ein Vorteil an dem Hokkaido Kürbis ist, dass auch die Schale essbar ist und viele wertvolle Vitamine enthält. Die Kerne kann man trocknen und ebenfalls verzehren.

 

Wer sich die mühsame Arbeit jedoch ersparen möchte, kann sich nun auch die geschälte und gewürfelte Variante zulegen, denn den leckeren Hokkaido gibt es nun auch von Uhrbach Gemüsinis.

Ernte und Lagerung:

 

 

Sobald die Schale der Kürbisse hart und die Fuchtstiele verkorkt sind, stehen sie zum Ernten bereit.

Die Ernte erfolgt ab August, danach können sie bis in den Winter hinein kühl und trocken gelagert werden.

Die Ernte ist sehr aufwendig, da jeder Kürbis per Hand aufgelesen wird.

 

Der Gemüsinis Hokkaido Kürbis (frisch und küchenfertig) kann im Kühlschrank ca. 5 bis 7 Tage gelagert werden.

Ganz ohne Probleme lässt sich der Hokkaido auch einfrieren und kann somit auch noch im Frühjahr verzehrt werden.


Hinweis: Die Nährwertangaben unterliegen Schwankungen, da es sich um Naturprodukte handelt.



VERWENDUNG UND VERMARKTUNG:

Heutzutage findet man den Hokkaido Kürbis in vielen Supermärkten, auf Wochenmärkten und in Hofläden.

 

Endlich gibt es den knallorangen Kürbis auch geschält und gewürfelt bei Uhrbach Gemüsinis. 

Wir entfernen die Schale sowie das Kerngehäuse und würfeln ihn. Anschließend wird er in 400 g Packungen einvakuumiert und ist somit küchenfertig im Einzelhandel erhältlich. 

 

Der Kürbis ist nicht vorgekocht und nicht gegart!

 

KÜrbisfeld: