Alte Gemüsesorten Verzaubern unsere Küchen

Informationen zu den alten Gemüsesorten:

Gemüsinis: Karotten, Schwarzwurzeln und Möhren kochfertig

Altes, in Vergessenheit geratenes Gemüse

Topinambur, Schwarzwurzel, Pastinake, Steckrübe oder auch Rote Bete haben nun endlich wieder den Weg in die Küchen der Sterneköche gefunden. Viele Gemüsesorten wurden über Jahrhunderte angebaut, doch durch die ertragreichen Züchtungen wurden gängige Gemüsesorten, auf Grund von neuen leistungsfähigen Gemüsearten, verdrängt.

Heutzutage muss Gemüse nur noch toll aussehen und schnell wachsen, damit es in hohen Mengen verkauft werden kann.

Auch der Geschmack wurde im Laufe der Menschheit verwandelt - lieber süßes anstatt leicht bitteres Gemüse. Doch die alten Gemüsesorten sind viel einzigartiger und intensiver im Geschmack.  


Einige Wintergemüsesorten unter anderem Steckrüben oder Schwarzwurzeln werden auch häufig „das vergessene Gemüse“ genannt. Da sich die heutige Menschheit nicht mehr an die „alten“ Gemüsesorten erinnern kann. Die Rote Bete z.B. ist schon über mehr als 2000 Jahre als Gemüse- und Heilpflanze bekannt.

Früher wurde das Gemüse oft als „Arme-Leute-Kost“ bezeichnet. Da z.B. die Steckrübe damals ein „anspruchsloses“ Gemüse war. Die Steckrübe war im Anbau einfach und anspruchslos, sie wuchs einfach überall und in Notzeiten (erster Weltkrieg) spielte sie eine wichtige Rolle für die Leute. 


Alte Gemüsesorten haben nicht nur mehr Nährstoffe:

Die alten Gemüsesorten enthalten eine höhere Bandbreite an sekundären Pflanzenstoffen. Dadurch schützen sie das Gemüse vor mikrobiellen Angriffen und vor Fressfeinden.

Die speziellen Farben der Gemüsesorten schreibt man ebenso den sekundären Pflanzenstoffen zu. Zudem bedeutet es auch, dass den Pflanzenstoffen viele gesundheitsfördernde Wirkungen zugeteilt werden.

Es können dadurch z.B. bestimmte Krebsarten gesenkt werden. 

Nicht nur mehr Nährstoffe überzeugen das alte Gemüse, auch das Immunsystem wird dadurch positiv beeinflusst. Sowie der Blutdruck und der Cholesterinspiegel werden von den sekundären Pflanzenstoffen aufbauend gelenkt.

Robust und unempfindlich:

Die alten Gemüsesorten können sich über die Generationen besser an die Bedingungen einer Region anpassen. Dadurch sind die widerstandsfähiger und vertragen die Kälte oder Trockenheit besser.

Zudem benötigen sie wenig bis gar keinen Kunstdünger.